Zerkleinerter Meereskostus und indischer Kostus bedeutet fast dasselbe. Wenn sich die inneren Eigenschaften nicht ändern, soll der Meeres-Costus angeblich weiß aussehen. Der indische Costus soll hingegen die Farbe der Rinde (schwarz) haben und wärmer sein als der Meeres-Costus.
Meeres-Costuspulver, das Heilmittel schlechthin
In Zeiten, in denen es noch keine Pharmaindustrie gab, war der Meeres-Costus das Heilmittel, das Arabern und Indern zur Behandlung zahlreicher Krankheiten und leichter Beschwerden zur Verfügung stand. Das in der prophetischen und ayurvedischen Medizin sehr geschätzte indische Oud galt als Wundermittel gegen Kopfschmerzen und zahlreiche Infektionen, die in früheren Zeiten viele Menschenleben forderten.
Die Details der dank Küsten-Kostus geheilten Leiden
Unter den vom Organismus verursachten Beschwerden und Unannehmlichkeiten hilft Costus de la Mer bei Magenproblemen, Durchfall, Asthma oder Migräne.
Unter den Wundern und Krankheiten, die der Menschheit großen Schaden zugefügt haben, spielte der indische Costus eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Tuberkulose. Aber auch bei der Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten. Insbesondere Gonorrhö, von Ärzten in Frankreich umgangssprachlich als «heißer Urin» bezeichnet, richtet weiterhin großen Schaden an.
Die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Meeres-Costus in Stücken
Die indische Oud wird in verschiedenen Formen verwendet. Ihr Holz ähnelt einem Siwak nach Geschmack Ingwer als Aphrodisiakum (der Vorläufer der Zahnbürste im Nahen Osten) kann in seiner rohen Form verwendet werden.
Die zwischen den Zähnen festsitzende Rinde lindert Zahnfleischentzündungen und beugt dem Auftreten von Mundhöhlenzysten vor. In seiner öligen Form wird Costus marinus in Stücken auf die Stirn aufgetragen, um Migräne zu behandeln. Eine andere Anwendungsweise besteht darin, die Rinde des indischen Holzes zu verbrennen und den Rauch einzuatmen. Schließlich wird Costus marinus zu Pulver zermahlen, mit Wasser gemischt und in Form von Tröpfchen sanft durch die Nasenlöcher eingeatmet.





